Dienstag, 9. April 2013

Workshop «Bildgeschichte» für ICT Verantwortliche in Thun

Eine Geschichte in Bildern zu erzählen macht Schülerinnen und Schülern Spass.
Eine Geschichte zu erfinden, die gut ist, ist nicht ganz einfach.
Wichtig ist, eine Geschichte zu erzählen, die von A nach B geht.

Mit einer Bildgeschichte können auch Sachverhalte, Abläufe und Zusammenhänge erklärt werden (z.B. Stromkreis, Schulhausregel, Freundschaft, usw.).


Für die Planung der eigenen Geschichte lernen die KursteilnehmerInnen zunächst etwas über den Spannungsaufbau


Auftrag: Wähle einen Werbespot aus und erzähle, was passiert. Mehr...
Bei einem Werbespot können drei Teile unterschieden werden: 1. Einstieg und Spannungsaufbau,  2. Höhepunkt, 3. Ausklang.

Bilder sprechen lassen 

Auftrag: Erstelle eine spontane Bildgeschichte mit folgendem Ablauf: 1. Einstieg und Spannungsaufbau, 2. Höhepunkt: Überraschung/Wende, 3. Ausklang. Hauche den Objekten mit Hilfe von Sprech- und Denkblasen Leben ein.

Die Technik ist dabei Mittel zum Zweck. Es werden Anwendungen für das Layout der eigenen Bildergeschichte erarbeitet:
– Bilder importieren
– Bilder, Formen, Sprechblasen, Textrahmen (für Kommentartext zu den Bildern) einfügen und formatieren
In der Schule: Die Schülerinnen und Schüler schreiben nach Möglichkeit selber eine Anleitung dazu.

Software: Präsentationsprogramm (ppt/Impress)
Material: Bilder von der Altstadt in Nizza

Die Lösung könnte so aussehen:

In der Schule werden die Resultate ausgedruckt und aufgehängt. Jetzt können Tipps ausgetauscht werden. Die wertvollen «Fehler» geben Hinweise für das Layout der eigenen Geschichte (s. Tipps).

Im Workshop werden Tipps und Ideen zur Umsetzung im Unterricht ausgetauscht

Unterscheiden zwischen a) und b):

a) Vorhandenen Bildern Sprechblasen und Kommentartexte anfügen. Daraus muss nicht unbedingt eine Geschichte entstehen. Beispiele:
  • Als Einstieg, um die Anwendungen (Bilder/Sprechblasen/Textrahmen einfügen) zu erarbeiten.
  • Skilagerbilder: Vorhandene Bilder auswählen und sprechen lassen, ohne Planung («Machet mau!»). Achtung: Für eine Geschichte haben die Schülerinnen und Schüler dann doch nicht die richtigen Bilder. 
a) Eine Geschichte planen und die benötigten Bilder selber produzieren.
  • Achtung: Die Schülerinnen und Schüler verlieren viel Zeit, wenn sie Bilder im Internet suchen und finden dabei die für ihre Geschichte passenden Bilder nicht. Daher ist es effizienter, die Bildgeschichte zu planen (mit Bleistift und Papier, ohne Computer!), um dann gezielt die nötigen Bilder selber zu knipsen.
  • Direkte Rede im Deutsch- oder Fremdsprachenunterricht: Text in Erzählform wandeln die Schülerinnen und Schüler in eine Fotostory mit direkter Rede um.
  • Im Bildnerischen Gestalten auf die Gestaltungselemente eingehen.
  • Das Erfinden einer Geschichte wiederholt in der Klasse üben. Darauf achten, dass die Geschichte einen Anfang und ein Ende hat (von A nach B geht) und EINE Kernbotschaft aufweist.
Mit einer Bildgeschichte können auch Sachverhalte, Abläufe und Zusammenhänge erklärt werden (z.B. Stromkreis, Schulhausregel, Freundschaft, usw.).

Erweiterung des Themas

Steht mehr Zeit zur Verfügung, kann sich die Klasse eingehender mit dem «Erzählen von Geschichten mit Bildern» befassen, z.B. während einer Projektwoche. Dann kann sie bekannte filmischen Mittel nutzen, die auch für eine Fotostory gelten. Gute Bildgeschichten basieren auf einer Dramaturgie und holen so das Publikum in eine andere Welt.

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